Heute kann es regnen, stürmen oder schneien.

(c) Niklas Batsch
(c) Niklas Batsch

Okay - zugegeben, ganz so stimmt es natürlich nicht. Vor allem das erste, das mag ich überhaupt nicht: Regen-Wetter. Aber genau darum soll es heute gehen: nämlich um's Wetter.

 

Wann kann man gut fotografieren? Diese Frage wird natürlich immer wieder gestellt, heute betrachten wir sie in Bezug auf das Wetter. Denn es gibt unzählige Wetterlagen, die sich super eignen, um die Fotokamera auszupacken:

  • Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein.
  • Sonnenauf- und -untergänge.
  • Die Ruhe nach dem Sturm.
  • Nebel!
  • Gewitter.
  • Die weiße Pracht.
  • ...
Kynance Cove, Cornwall.
Kynance Cove, Cornwall.

Ganz entgegen aller Landschaftsfotografie-Regeln: Ja, man kann auch in der Mittagssonne fotografieren. Manchmal sieht das auch wirklich gut aus. Klar, hätte man hier bei Kynance Cove auch den Sonnenuntergang abwarten können - aber je nach Reiseroute und Zeitplan ist das nicht möglich. Die Alternative: Auch mittags um 12 Uhr oder 13 Uhr knipsen - zum Beispiel mit einem Polfilter und einem starken ND-Filter, um eine Langzeitbelichtung am Tag zu erschaffen. Das sieht ungewöhnlich und bei interessanten Spots wirklich spektakulär aus!

 

 

 

 

 

Texaspass, Kaiserstuhl.
Texaspass, Kaiserstuhl.

Der Klassiker aller Klassiker: Sonnenuntergangsstimmung. Sonnenuntergänge sind natürlich beliebter als Sonnenaufgänge - meist aber gar nicht ganz so schön. Denn der Sonnenaufgang hat immer noch eine besondere Stimmung, kurz bevor die Sonne wirklich über der Horizont-Kante ist. Bilder dazu gibt es in meinem Berchtesgaden-Bericht - check it out! ;-)

Bei Sonnenuntergängen muss man irgendwie immer auf Wolken setzen - denn ohne die sind die Tagesenden gar nicht so spannend. Allerdings: Es muss nicht immer ein weit entfernter Ort sein oder ein bekannter/gehypter Spot. Einfach mal die eigene Heimat erkunden, vor die Haustüre gehen und die bekannte Landschaft in einem anderen Licht sehen - und festhalten!

 

 

Schwarzwald.
Schwarzwald.

Die Ruhe nach em Sturm. Nach starkem Regen und Sturm bleiben oftmals mächtige Wolken an den Bergen hängen. Im Herbst gesellt sich Nebel dazu - ein perfekter, kurzer Moment, um mal das Tele-Objektiv auf den Kamerabody zu schrauben. Ein Tele nutze ich ja wirklich selten, aber bei solchen Szenarien lohnt es sich dann doch.

Spannende Fotos ergeben sich durch die Kontraste, die man auch gut als Schwarz-weiß-Bild herausarbeiten kann.

 

 

 

 

 

 

Freiburg.
Freiburg.

Gewitter faszinieren seit jeher den Menschen - und damit auch den Fotografen. Das einzige Problem: Im Vergleich mit anderen Landschaftsaufnahmen entsteht dabei eine reale Gefahr. Deshalb entschuldigt bitte den nicht so überzeugenden Bildaufbau mit den Stromleitungen. Allerdings wäre die Alternative ein freies Feld gewesen - denkt daher unbedingt VOR dem Fotografieren an eure eigene Sicherheit. Damit später nicht nur andere ein spannendes Foto sehen, sondern ihr auch ;-)

 

 

 

 

 

 

Weiher im Schwarzwald.
Weiher im Schwarzwald.

Der Winter naht - und damit der Schnee. Und das ist natürlich vor allem im Schwarzwald eine spektakuläre Sache.

Man braucht nicht unbedingt eine Drohne, um tolle Winter-Fotos zu schießen, auch wenn man mit ihr ungewöhnliche Perspektiven schaffen kann, die man sonst nicht gesehen hätte.

Bilder im Schnee und von unter Schneemassen liegende Tannen gehen auch so. Im Winter lässt sich gut mit Kontrasten und einem leicht bläulichen Weißabgleich arbeiten. Es ist ja immerhin kalt - und das darf man auch auf den Bildern sehen.

 

 

 

 

Das waren jetzt ein paar meiner favorisierten Wetterlagen in der Landschaftsfotografie. Da gibt es natürlich auch noch einige mehr.

Lasst mich doch gerne mal in den Kommentaren wissen, bei welchem Wetter ihr am liebsten fotografiert! ;-)

 

 

 

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Fotografie spüren. | Niklas Batsch

Fotografie spüren. - das bedeutet Landschaftsfotografie mit Leidenschaft, Herz und Seele. Hier berichte ich von meinen Fotoabenteuern und freue mich auf deinen Besuch!