Luftaufnahmen mit der DJI Mavic Air.

(c) Niklas Batsch
(c) Niklas Batsch

 

In diesem Blog-Beitrag soll es zum einen um Landschaftsaufnahmen aus der Luft, zum anderen um die Drohne selbst gehen.

Spektakuläre Bilder aus Vogelperspektive oder einfach nur ein weiter Blick über eine Landschaft, den man vom Boden aus nicht gehabt hätte: Drohnen, Quadrocopter, Multicopeter eröffenen einen völlig neuen Blickwinkel. Kein Wunder also, dass viele Fotografen mittlerweile eine fliegende Kamera immer mit dabei haben.

 

Der Umstieg. Auch ich war von diesen Luftaufnahmen fasziniert. Jedoch wusste ich auch, dass Drohnen nicht gerade billig und auch einige Regeln und Gesetze damit verunden sind - darauf gehe ich hier jetzt nicht genauer ein, dafür gibt es genügend andere Seiten.  Mehr durch Zufall war es dann im Mai 2017 soweit, ich war im Besitz eines DJI Phantom 3 Advanced - und bin mit dem Brummer genau ein Jahr lang geflogen. Bis vor ein paar Wochen. Denn im Mai 2018 stieg ich um auf die DJI Mavic Air. Der Phantom ist immer noch eine Top-Drohne und macht extrem hochauflösende Bilder. Fliegen und fotografieren ist super einfach und macht daher sehr viel Spaß. Dennoch war es aus jetziger Sicht wichtig für mich, auf die Air umzusteigen: Ich hatte bisher immer einen großen Koffer für den Phantom auf dem Rücken, dazu einen Rucksack mit meinem "normalen" Kamera-Equipment. Auf Dauer war der Phantom einfach zu groß und unhandlich für mich als Landschaftsfotografen, der oft draußen unterwegs ist.

 

Aufnahmen mit dem Phantom und der Air - kein Unterschied in der Qualität.

 

Die Mavic Air verbindet meiner Meinung nach genau die Komponenten, die ich benötige: klein und handlich, qualitativ ähnlich überzeugend, zusätzlich mit einigen netten Modi für Social Media.

Seit Beginn des Jahres gibt es die aktuell kleinste Drohne von DJI (ja, sogar kleiner als die Spark!) - und seit eben dieser Zeit werden zwei Dinge an ihr fast durchweg kritisiert: Die Akku-Laufzeit von gut 15 Minuten in der Realität sowie der geringen Reichweite, die jedoch in Deutschland eh auf Sichtflug begrenzt ist. Beides kann ich nicht als Nachteil beurteilen. In der Fly More Combo (die für jeden Flieger Sinn macht) sind drei Akkus enthalten - und die reichen wirklich gut aus!
Verbindungsabbrüche aufgrund der Reichweite hatte ich tatsächlich auf meinem alten Handy. Das lag jedoch am Smartphone, das einfach viel zu langsam für die App war. Mit einer etwas neueren Version hatte ich bisher fast noch nie Probleme.

 

Die Air im Größenvergleich mit meinem 67mm-Objektivdeckel.
Die Air im Größenvergleich mit meinem 67mm-Objektivdeckel.

Die Bilder. Die Aufnahmen der Mavic Air sind in der Auflösung minimal kleiner als die des Phantom 3 Advanced. Praktisch lässt sich dort jedoch kein Unterschied erkennen. Im Videobereich ist die Qualität auf 4K gestiegen.

Dazu gibt es noch die ein oder anderen vorinstallierten Flugmodi für verschiedene Sequenzen, die sich für mich vor allem für Social Media eignen - in Videos lassen sie sich nicht wirklich schön einbauen.

Vor allem aber die Größe ist der entscheidende Punkt: Die Mavic Air ist so klein, so kompakt und lässt sich durch das Faltdesign fast in die Hosentasche packen. Dazu die Fernbedieunung und dann kann es auch schon losgehen.

Tasche der Fly More Combo.
Tasche der Fly More Combo.

In der Fly More Combo gibt es noch eine stylische Tasche dazu. Die ist mit Maßen von 25x15x10cm genauso kompakt und lässt sich entspannt über der Schulter tragen. Außerdem ist in der Tasche alles aus der Kombo (außer dem Propeller-Schutz, den man eh nicht nutzen wird, wenn man Outdoor unterwegs ist) verstaut: Drohne, Fernbedienung, Ladestation und Ladegeräte, drei Akkus und Kleinzeug. Alles entspannt, alles sicher, alles perfekt designt. Und dennoch büße ich damit keine Qualität des Phantoms ein. Für mich persönlich also die PERFEKTE Lösung, der perfekte Multicopter, den ich überall ohne schweres oder großes Gepäck mithinnehmen kann. Den Copter und die Fernbedienung passen ohne Zubehör übrigens auch in meinen Fotorucksack.

Luftaufnahmen. Doch wozu überhaupt eine Drohne? Sie ermöglicht einfach völlig neue Perspektiven auf Landschaften, die so vom Boden aus gar nicht sichtbar gewesen wären. Diese Bilder ergänzen gewöhnliche und bekannte Blickwinkel durch völlig neue und geben so ein stimmungsvolles Gesamtbild ab. Ein Multicopter ermöglicht mir also sozusagen eine neue Dimension, eine neue Darstellungsweise, die ich immer wieder mit einbaue - und auch nicht mehr missen möchte.

 

Doch was meint ihr? Wie steht ihr zu Drohnen - und zu Luftaufnahmen?
Lasst mich gerne eure Meinungen in den Kommentaren wissen ;-)

 

Kommentare: 1
  • #1

    Kaja (Freitag, 27 Juli 2018 12:52)

    Heey, ich seh das genauso wie du: Ohne die Drohne wären viele deiner echt beeindruckenden Perspektiven nie zustande gekommen. Zum Beispiel dieses Feld - meine Güte, wie kriegen die das so gerade hin?! O.o Oder das in der Reihe oben ganz rechts, mit den gestochen scharfen Ähren. Oder natürlich das modellbauähnliche Eibsee-Foto mit den krassen Farben! :D
    Von daher: Ich wünsch dir noch super viel Spaß mit deiner neuen Drohne und freue mich auf viele weitere beeindruckende Luftaufnahmen! :)

    PS: Übrigens auch cool, dass du die Drohnengesetze ernst nimmst. Find ich gerade bei Naturschutzgebieten echt wichtig.

Fotografie spüren. | Niklas Batsch

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