Lieblingsjahreszeit.

Jetzt gegen Ende des Jahres lohnt es sich doch mal, über die verschiedenen Jahreszeiten zu sprechen - oder zu schreiben. Denn jetzt ist wieder einmal fast ein Jahr rum und damit auch vier unterschiedliche Jahreszeiten zum Fotografieren. In diesem Blog-Artikel werfe ich einen (fotografischen) Blick auf Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

 

Sonnenaufgang im April beim Hintersee.
Sonnenaufgang im April beim Hintersee.

Frühling. Immer irgendwann zwischen Februar und Mai. Mal früher, mal später. Mal schneefrei, mal verschneit. Aber immer eins: Mit die spannendste Jahreszeiten zum Fotografieren. In den unterschiedlichsten Landschaften beginnt es zu blühen, erste Grüntöne kommen wieder ans Licht und dazu meist noch Nebel und kalte Temperaturen. Und wenn dann die Sonne rauskommt, entstehen wunderschöne Lichtsituationen.

 

Sommer-Sonnenuntergang in Cornwall.
Sommer-Sonnenuntergang in Cornwall.

Sommer. Perfekt, um in den (Foto-)Urlaub zu fahren und mit spektakulären Gute-Laune-Shots nach Hause zu kommen. Im Sommer knallen die Farben einfach und ich persönlich mag dort immer schön bunte Bilder. Langzeitbelichtungen am Tag mit ND-Filtern sind da auch ganz besonders spannend, wenn es kräftig blaue Himmel und Sommer-typische Schäfchenwolken gibt.

 

Die Sonne bahnt sich hinter einem Hügel im Dreisamtal den Weg nach oben.
Die Sonne bahnt sich hinter einem Hügel im Dreisamtal den Weg nach oben.

Herbst. Vielleicht meine Lieblings-Foto-Jahreszeit. Gerade zu Sonnenaufgang und -untergang herrschen tolle Lichtverhältnisse, vor denen man entweder herbsttypische Laubbäume oder aber gegen Ende der Jahreszeit auch die blattlosen Silhouetten stellen kann. Der Herbst ist einfach unfassbar vielfältig und genau so viel bietet er auch dem Landschaftsfotografen.

 

Die Herbst-Winter-Mischung.
Die Herbst-Winter-Mischung.

Das Zwischendrin. Und dann gibt es nämlich noch diese dreieinhalbe Jahreszeit: Ich nenne sie ja gerne Wirbst. Die Mischung aus Winter und Herbst. Der Herbst will noch nicht so recht rum sein, schon schaut der Winter um die Ecke. Dabei entstehen oftmals ganz surreale Bildkompositionen: Im Tal orange-braune Bäume, oben auf den Bergen schon Schnee. Mit Nebel und tiefhängenden Schlechtwetter-Wolken ein spannendes Motiv.

 

Winter im Schwarzwald.
Winter im Schwarzwald.

Winter. Meiner Meinung nach die aus Fotografen-Sicht schwierigste Jahreszeit: Es gibt keine wirklichen Farben mehr, wenig Strukturen und komplizierte Lichtverhältnisse. Spannend wird das Ganze vor allem zu Sonnenaufgang, wenn das erste rot-goldene Licht den Schnee zum Glitzern bringt. Oder: Aus anderer Perspektive. Im Winter entstehen ganz neue Formen, die sich gut aus der Luft festhalten lassen.

 

 

 

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Fotografie spüren. | Niklas Batsch

Fotografie spüren. - das bedeutet Landschaftsfotografie mit Leidenschaft, Herz und Seele. Hier berichte ich von meinen Fotoabenteuern und freue mich auf deinen Besuch!