Inspiration.

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Diesen Blogbeitrag zu schreiben, fällt mir tatsächlich schwer. Normalerweise gehe ich raus und fotografiere. Gedanken zu dem, was ich machen will, sind entweder schon konkret dar oder ich überlege es mir spontan vor Ort. Woher nehme ich also Inspiration für Fotos?

 

Auf die Frage bin ich schon einmal am Rande eingegangen - und zwar bei meinem Artikel zu meiner Planung von Fotospots. Und ich glaube, ich muss erneut darauf verweisen. Als Landschaftsfotograf lasse ich mich vor allem von Kollegen und Fotos aus sozialen Netzwerken inspirieren. Über Facebook und Instagram finde ich tagtäglich extrem schöne Fotos, die mich reizen, sie ebenfalls zu schießen. So entsteht nicht nur eine (leider) viel zu lange Reise-Liste, sondern auch Ideen zu neuen Bildern. Denn soziale Netzwerke bieten sich super als Inspiration an: Wenn man Fragen zu dem jeweiligen Bild hat, das einen anspricht, dann kann man sie einfach stellen. Und mit den Antworten, die bei mir meistens darauf hinauslaufen, dass ich wissen will, wo der Spot ist, um wieviel Uhr das Foto geschossen wurde und welche Technik angewendet wurde, rattern die bekannten Zahnräder in meinem Kopf. Ich habe mich inspirieren lassen und überlege, wie ich selbst ein solches Foto umsetzen kann.

 

 

 

 

"Inspiration ist für mich, wenn ich Impulse von aussen bekomme, die mich überraschen, raus reissen aus dem Alltag oder auch nur zum Schmunzeln bringen. Letztlich alles, was mich berührt und die Gedanken in Schwung bringt."

 

Bernhard Rauscher

 

Als nun Bernhard von "Inspiracales" auf mich zukam und wissen wollte, ob ich die Inspiracles kenne, wusste ich nicht, wovon dir Rede ist.

Er hat gemeint, er schickt mir einfach mal ein Set zu und ich solle mir meine Meinung dazu bilden. Gesagt, getan und so habe ich gespannt die bunten Karten aus der schönen, wertigen Blechkiste herausgeholt. Auf denen befinden sich verschiedene Aufgaben, die die Inspiration steigern sollen. Auf der Vorderseite gibt es die Aufgabe, die einen eine bestimmte Zeit über beschäftigen soll, dazu ein paar Tipps zum Umsetzen - und auf der Rückseite gibt es eine Art "Auflösung". So oder so könnte man diese Aufgabe lösen.

"Im Kreativbereich gibt es bereits das eine oder andere Kartenspiel. Diese Idee kombinierte ich dann mit meiner Passion und Profession, der Fotografie", sagt Bernhard.

Wie inspirieren diese Karten nun?

Zum einen sind sie super auf die Fotografie angepasst: Es geht um fotografische Aufgaben, die einerseits technische Umsetzung, andererseits (und das ist der Hauptbestandteil) kreative Umsetzung erfordern. Beispielsweise die Karte "ROUND". Hier ist die Aufgabe, nur runde Dinge zu fotografieren. Wie und auf welche Weise wird dabei bewusst offen gelassen. Man muss nun erstmal die Augen offen halten. Und da wird man erstaunt sein, was es nicht alles an runden Dingen gibt, die fotogen sind. Vor allem der Tipp auf der Vorderseite lohnt sich dann: Quadratische Bildformat, bildausfüllend fotografieren. So lassen sich auf einer Grafik mehrere Quadrate mit diesen runden Gegenständen umsetzen, sodass ein zeimlich cooles Gesamtbild entsteht.

Außerdem gibt es on top noch ein paar Spickzettel zu fotografischen Techniken dazu, die man immer mal gut gebrauchen kann.

Für Landschaftsfotografen wie mich, gibt es auch die ein oder andere Aufgabe zu Langzeitbelichtungen, Vogel- und Froschperspektive, Arbeit mit unterschiedlichen Brennweiten, etc. Alles in allem muss man aber sagen, dass die Inspiracles eher abstrakte Bilder erzeugen - was jedoch nicht schlecht ist. So lernt man zum einen, seine Umgebung noch besser zu scannen und interessante, fotogene Objekte zu sehen. Zum anderen übt man, abstraktere Dinge zu fotografieren. Und für Fotografie-Anfänger lohnt es sich gleich doppelt: man lernt nicht nur ein wenig Kreativität und mit dieser umzugehen, sondern auch Foto-Techniken sowie Grundlagenverständnis der Fotografie.

"Die Foto-Aufgaben sollen ganz spielerisch den fotografischen Blick schulen und Impulse für völlig neue Motive, Sichtweisen und Perspektiven geben. Fotografie lernt man meines Erachtens heutzutage besser, wenn man nicht von der technischen Seite, sprich der Bedienungsanleitung der Kamera kommt, sondern wenn man erst einmal kreativ wird. Die Technik gibt sich dann von ganz alleine. Nebenbei sind ja auch zur Technik ein paar hilfreiche Spickzettel dabei", erklärt mir Bernhard.

Daher würde ich die Inspiracles den Leuten empfehlen, die noch am Beginn ihrer Karriere sind, oder die durch coole Aufgaben lernen wollen, ihren Blick zu schärfen. Die Idee der Karten habe ich so auch noch nicht gesehen, daher finde ich sie gleich doppelt überzeugend! Die Foto-Aufgaben gibt es für derzeit 19,97€ auf Amazon zu kaufen.

 

 

"Meistens kommt für mich die Inspiration gar nicht aus der Fotografie selbst. Letztlich hörte ich wieder einer meiner Lieblings-Soundtracks beim Autofahren. Kopfkino pur, da entstehen Bilder aus Licht und Schatten im Kopf, filmische Szenen und abgedrehte Ideen."

 

Bernhard Rauscher

 

Alles in allem ist es auf jeden Fall mal interessant, das Thema Inspiration zu betrachten.

Und ich bin gespannt, was ihr dazu sagt? Wie lasst ihr euch zu neuen Bildern inspirieren? Welche Methoden oder auch Marotten habt ihr? Lasst mich gerne eure Tipps und Tricks wissen! ;-)

 

Kommentare: 1
  • #1

    Nancy (Mittwoch, 25 Juli 2018 11:49)

    Hallo,

    eine ausgeprägte Fantasie helfen mir dabei, an Ideen zu sammeln und sie dann umzusetzen.Meine Eltern sagten immer, diese Fantasie hab ich seit der Kindheit, über die ich wirklich froh bin....zusätzlich lass ich mich von schönen anderen Bildern inspirieren, welche mir dabei helfen, noch zusätzliche Ideen zu sammeln.....Es macht Spass und ich bin dabei, das was mich Jahre schon begleitet, nämlich die Liebe zur Fotografie, noch mehr umzusetzen!!!

Fotografie spüren. | Niklas Batsch

Fotografie spüren. - das bedeutet Landschaftsfotografie mit Leidenschaft, Herz und Seele. Hier berichte ich von meinen Fotoabenteuern und freue mich auf deinen Besuch!