Fotografieren in der Sächsischen Schweiz.

Die Sächsische Schweiz - oder auch Elbsandsteingebirge genannt -  und das Berchtesgadener Land sind neben dem Schwarzwald wohl die bekanntesten Reiseziele in Deutschland für Landschaftsfotografen. Nachdem ich Berchtesgaden im Frühjahr 2018 zunächst einmal abhaken konnte, sollte es nun im Mai 2019 ins Elbsandsteingebirge gehen. Fünf Tage voller spektakulärer Landschaften und hoffentlich gutem Licht. Das eine hat zumindest gepasst, mehr dazu aber später ;-). Die Sächsische Schweiz bietet sich für Fotografen vor allem im Herbst oder im Frühjahr an. In meinem Fall fand ich die unterschiedlichen Grüntöne im Wald spannend - also Frühjahr! In diesem Blogbeitrag nehme ich dich mit auf meine Tour durch den großen Nationalpark.

 

Die Schrammsteine.

Unsere Unterkunft lag ziemlich perfekt. Wir hatten ein Ferienwohnung in Bad Schandau und von dort fuhren wir mit dem Auto maximal 20 Minuten bis zu den jeweiligen Startpunkten. Bad Schandau liegt auch genau mittig der ausgewählten Spots, was ich aber gar nicht bewusst bedacht hatte. Auf Google Maps sieht man meistens ein großes grünes Gebiet, das Naturschutzgebiet, das sich auch über die tschechische Grenze zieht. Aber: Es gibt auch noch einige Spots außerhalb, wie die Bastei, den Gohrisch oder den Lilienstein. Suche dir also eine Unterkunft (wenn du mobil bist), die zentral liegt.

 

Am ersten Abend nach der Ankunft ging es direkt zu den Schrammsteinen. Der Wetterbericht hatte durchwachsenes Wetter angekündigt und das wollte ausgenutzt werden - immerhin hieß es für die nächsten Tage nichts Gutes. Geparkt haben wir an der Schrammsteinbaude, von dort aus führte der Waldweg über einige Stufen, Treppen und Leitern nach oben zur Schrammsteinaussicht. Noch im Wald haben wir uns gefragt, wie man eigentlich bei diesem Spot auf die Felsen kommt, schon bald wussten wir es: In den Sandstein geschlagene Stufen, Metallgitter und Leitern kraxelt man nach oben - wird aber auch mit einer grandiosen Aussicht belohnt.

 

Den Weg sollte man nicht unterschätzen, für die gut zwei Kilometer bergauf haben wir eine gute Stunde gebraucht. Dort oben führt ein kleiner Weg entlang bis zum bekanntesten Aussichtspunkt, der ist daher aber auch sehr beliebt. Ihr müsst also früh dort sein, um euch einen Platz zu sichern, gerade wenn das Wetter vielleicht noch vielversprechender ist. Die Schrammsteine bieten sich sowohl morgens als auch abends an. Beim Sonnenaufgang leuchtet die Sonne die Steinformation an, abends geht die Sonne über der Bergkette unter. Bonus-Tipp: Versucht, beim Abstieg nicht umzuknicken, sonst werden die nächsten Touren deutlich anstrengender! ;-)

 

Die Bastei im Nebelkleid.

Das Wetter sollte zwar nicht berauschend werden, allerdings waren für den nächsten Morgen 30 Sonnenminuten angekündigt. Die haben wir aber nicht gesehen. Egal - wir wollten es versuchen, denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Die Bastei ist sehr einfach zu erreichen, man kann vor dem Basteihotel parken und erreicht dann in zehn Minuten die bekannte Brücke ebenso wie den Aussichtspunkt, von der sie sich fotografieren lässt. Dorthin sind wir zuerst gegangen. Den klassischen Blick hat man vom Ferdinandstein - morgens leuchtet die Sonne nach ihrem Aufgang die Bastei an... zumindest, wenn sie scheint.

 

Das große Aber in der Landschaftsfotografie hängt nun einmal am Wetter. Und das zeigte sich nicht von seiner gütigen Seite. Der Wetterfotografiegott hatte mit uns allerdings wohl doch ein wenig Mitleid und schickte morgendlichen Nebel ins Basteigebiet. In der blauen Stunde lichteten wir dann die unzähligen Sandsteinformationen und die Basteibrücke ab. Und das auch noch während immer wiederkommender Regengüsse - angenehm ist anders! (Apropos: Während ich das hier schreibe, schüttet es gerade wieder. Den Sonnenuntergang und -aufgang werden wir wohl ausfallen lassen und endlich mal wieder ausschlafen.) Ausschlafen ist auch ein gutes Stichwort: Denn zum Sonnenaufgang im Mai heißt es früh aufstehen. Zur Bastei ging es beispielsweise um vier Uhr morgens los.

 

Hat man den klassischen Blick auf die Basteibrücke eingefangen, lohnt sich (auch bei schlechtem Wetter) der Weg über die Brücke hin zur Felsenburg Neurathen. Dort führt ein kleiner Rundweg über Gitter entlang der Felsen. Der Eintritt kostet im Normalfall etwas - nicht aber, wenn man früh genug dran ist ;-). Im gesamten Basteigebiet gibt es fast unzählige Motive. Hier habe ich auch immer wieder mit dem Weitwinkel-, aber auch mit einem leichten Tele-Objektiv gespielt. Gespielt ist da auch das richtige Wort: Trotz schlechtem Wetter hat es Spaß gemacht, neue Motive zu suchen. Gleichzeitig war es auch eine Herausforderung, die dann gut umzusetzen - auch ohne das richtige Licht.

 

Der Gohrisch geht immer!

Was ich im ZIELFOTO Magazin von Stephan Wiesner gelesen habe, stimmt! Gemeinsam mit Philipp Zieger, der das Elbsandsteingebirge wie seine Westentasche kennt, ist der Autor  zu dieser Erkenntnis gekommen. Und was soll ich sagen? Ich weiß, warum sie das so geschrieben haben ;-). Praktisch am Gohrisch ist, dass der Aufstieg wirklich simpel ist. Vom Wanderparkplatz aus braucht man je nach Kondition zwischen 15 und 20 Minuten auf das Plateau. Der Weg führt ein kurzes Stück durch den Wald, um dann über Stufen an den Felsen zu gelangen. Dort geht es über ein paar Treppen und Leitern mehr oder weniger durch den Sandstein nach oben.

 

Oben angekommen greift der zweite Teil der Idee "Der Gohrisch geht immer!".  Man hat so ziemlich zu jeder Seite hin schöne Aussichtsstellen. Es ist also völlig egal, ob man morgens oder abends kommen will. Zum Sonnenuntergang hatten wir eine tolle goldene Stunde, die den unter uns liegenden Wald in ein sanftes Licht getaucht hat. Im Hintergrund erheben sich der Pfaffenstein, der Königsstein und der Lilienstein und bieten einige Möglichkeiten, sie ins Bild hineinzuarbeiten. Gerade auch mit einem Tele lassen sich hier spannende Aufnahmen erzielen: Im Hintergrund die Silhouette des Königssteins, davor die langen Schatten einer Allee, anschließend der ins goldene Licht getauchte Wald und für den Vordergrund ein wenig Blätter-Bokeh und Sandstein. Schon ist ein Bild aufgebaut.

 

Aber Achtung: Auf dem Gohrisch ist man dem Wetter gnadenlos ausgesetzt. Als wir oben ankamen hatte es ordentlich gewindet. Das hatten wir so vom Parkplatz gar nicht eingeschätzt. Auf dem Plateau ist man wie bei vielen anderen Stellen in der Sächsischen Schweiz meist ziemlich frei. Geländer wie an der Schrammsteinaussicht gibt es nicht.

 

Nachtwanderung auf den Kleinen Winterberg.

Das war auf jeden Fall die spannendste Tour von allen im Elbsandsteingebirge. Dass es kein Erholungsurlaub werden würde, war uns natürlich klar - doch die nächtliche Tour auf den Kleinen Winterberg hatte schon ein wenig Abenteuer-Feeling. Die beiden zulaufenden Felsnasen sind über Instagram bekannt geworden - bestimmt kennst auch du die Bilder: Eine Person springt über die Schlucht, im Hintergrund die Sächsische Schweiz. Der Spot ist eigentlich nur zum Sonnenaufgang machbar, abends steht die Sonne im Rücken und wird durch einen noch höheren Berg verschluckt. Daher war für uns klar: Zum Sonnenaufgang oder gar nicht! Also klingelte der Wecker bereits um drei Uhr nachts, eine halbe Stunde später starteten wir von der Pension Felsenmühle aus. Gute drei Kilometer führte der Weg im stockdunklen Wald bergauf. Da waren wir ja nun erprobt. Mit Stirnlampen ausgerüstet ging es sogar verhältnismäßig schnell voran. Zwei Drittel auf einem gut ausgebauten und breiten Waldweg waren geschafft.

 

Das letzte Drittel geht dann aber ordentlich in die Beine. Stufen um Stufen um Stufen schleppt man sich nach oben. Doch dort angekommen wird man mit einem genialen Blick belohnt. Und das auch noch ganz allein. Ich hatte erwartet, den Platz mit einigen anderen Fotografen zu teilen. Glück gehabt! Genauso, wie mit dem wunderbaren Sonnenaufgang. Ganz kurz ließ sich nämlich die Sonne zwischen der Wolkendecke blicken und färbte den Himmel rot. Die beste Belohnung für den Aufstieg, der bei uns eine gute Stunde in Anspruch nahm.

 

Die Kamnitzklamm.

Wo es hohe Felsen und Berge gibt, da hat es auch Täler und Schluchten. Beispielweise die Kirnitzsch oder das tschechische Pendant - die Kamnitz. Die Kamnitzklamm wird auch Edmundsklamm genannt und sollte vor allem bei schlechterem Wetter besucht werden. Bedeckter Himmel und Regen sind hier von Vorteil, da Sonnenlicht schwere Foto-Bedingungen in der engen und tiefen Schlucht verursachen. Vor allem zwei interessante Stellen gibt es, die man ablichten sollte - die restliche Klamm ist aus fotografischer Sicht eher uninteressant, also kein Must-have.

 

Der Weg führt ein paar Meter oberhalb der Kamnitz entlang, weil es ein Naturschutzgebiet ist, kommt man davon nicht ab und gar nicht erst ans Wasser ran. Langzeitbelichtungen am Bachlauf fallen daher weitestgehend weg. Interessant ist der Spot an der ersten Schleuse: Dort lassen sich die Käne gut fotografieren, außerdem bieten die Staubecken mit dem ablaufenden Wasser einen kleinen Wasserfall, der sich vom Steg aus gut fotografieren lässt.

 

Das eigentliche Highlight in der Klamm ist allerdings das Hexenhäuschen. So sieht es zumindest aus, wenn man mit dem Boot - das man nutzen muss, da es teilweise keine Wege, sondern nur Fahrten gibt, um weiter voran zu kommen - auf das kleine Kassenhäuschen zusteuert. Am Ein- bzw. Ausstieg hat man dann auch Platz genug, um mit einem leichten Tele das Motiv ins Bild zu nehmen. Mit Pol- und ND-Filter kann man interessanten Spiegelungen und Stille im Foto erzeugen.

 

Abends auf dem Lilienstein.

Wer sich ein wenig in Geographie und/oder in der Sächsischen Schweiz auskennt, der weiß, dass der Lilienstein eigentlich überhaupt kein Spot für den Sonnenuntergang ist. Die berühmte Wetterkiefer  auf der ausgesetzten Felsnase zeigt gen Osten und damit zur aufgehenden Sonne. Mit ein bisschen Glück hat man morgens auch noch Nebel über der Elbe, die sich unterhalb des Liliensteins schlängelt. Also in der Tat einer der besten Sonnenaufgangsplätze in der Sächsischen Schweiz. Weil wir aber keine andere Chance hatten als den Ort am Abend zu besuchen, mussten wir einfach das Beste draus machen. Und wir hatten Glück.

 

Die untergehende Sonne färbte den abendlichen Himmel in sachte Orange- und Lila-Töne. Ein paar dicke Schäfchenwolken ergänzten das Bild perfekt. Im Vordergrund: Die Kiefer, die in der Realität echt winzig ist, durch das Weitwinkel aber sehr prägnant im Bild zu sehen ist. Um dorthin zu gelangen, braucht es zwischen 30 und 45 Minuten vom Wanderparkplatz bergauf - natürlich wieder mit Stufen und Treppen. Auf dem Rückweg haben wir noch in der Nähe des Obelisken auf dem Plateau Halt gemacht. Dort hatte man eine schöne Sicht auf die im Tal liegenden Rapsfelder. Die Sonne hat es auch nochmal durch die tiefen Wolken geschafft, sodass es zum Abschluss einen tollen Sonnenuntergang dort gab. Um dem Bild mehr Tiefe zu verleihen kann man gut die Westecke mit der Aussichtsplattform ins Bild nehmen.

 

Wieder mal hat sich am Lilienstein gezeigt: Einfach ausprobieren! Auch wenn der Spot besser morgens geeignet ist kann man dort schöne Bilder am Abend mitnehmen - das Licht muss gut sein und die Wolken richtig stehen, dann ist alles möglich.

 

Sonnenaufgang an der Bastei.

Am letzten Morgen sollte es nochmal zur Bastei gehen. Dort startete unter anderem auch der Workshop mit Benjamin Jaworskyj, der gleich mal Model für ein paar Bilder auf der Basteibrücke stehen durfte ;-). Das Spektakuläre morgens an der Bastei, das wir beim ersten Besuch nicht hatten: Die aufgehende Sonne leuchtet den Sandstein an und taucht die grauen Felsen und die Brücke in ein magisches Orange - die gesamte Landschaft leuchtet! Ein wunderschönes Naturereignis, das wir erleben durften.

 

Ebenso spannend ist es, wenn man die Brücke überquert hat und die weltberühmte Kiefer, die aus dem Stein wächst, ablichten kann. Beim letzten Mal lag sie noch im grauen Nebelwetter, an diesem Morgen wurde sie von der Seite angeleuchtet. So kamen die grünen und orangenen Farben des Waldes und der Kiefer so richtig zur Geltung.

 

In der Kirnitzschklamm.

Mit der Workshop-Gruppe ging es auch dann noch hinunter in die Kirnitzschklamm. Waldstimmung und saftige Grüntöne waren angesagt. Weil das Wetter für Bilder in der Schlucht nicht perfekt war - die Sonne hatte geschienen und die tiefe Schneise in helle und dunkle Flecken getaucht - habe ich mich immer wieder mal auf kleinere Detail-Bilder oder Perspektivwechsel eingelassen. So sind beispielweise die Fotos vom Moos, dem Baum oder dem kleinen Käfer entstanden. Gestartet sind wir an der Oberen Schleuse. Vom Buchparkhalle-Parkplatz läuft man ungefähr etwas mehr als eine halbe Stunde bis zur Schleuse.

 

Dort kann man vor allem die Käne gut ins Bild nehmen und mit (un)scharfem Vordergrund eine tolle Bildkomposition erreichen. Bestens geeignet ist hier natürlich auf der Polfilter, um Spiegelungen zu vermeiden und sattere Farben zu erhalten. Am anderen Ende der Klamm, also an der unteren Schleuse (ca. eine Distanz von einem Kilometer), stürzt Wasser hinunter in den tiefer liegenden Teil der Kirnitzsch. Das lässt sich von der Staubrücke mit einer Langzeitbelichtung und ND-Filtern gut festhalten. Zurück geht es dann wieder bergauf, eine gute Dreiviertelstunde.

 

Das alte Gaswerk in Hrensko.

Das Fotografieren im Elbsandsteingebirge lebt ganz klar von den Sonnenauf- und -untergängen bei spektakulären Landschaften und Ausblicken. Aber auch für die Mittagszeit ist gesorgt, wenn das Licht nicht so gut ist. Dann lohnt sich beispielsweise ein kurzer Abstecher auf die tschechische Seite des Nationalparks. Dort liegt Hřensko, ein extrem touristischer Ort, der bis auf das Prebischtor wenig Anreiz hat. Außer dem alten Gaswerk, das mittlerweile sogar eine Wirtschaft ist. Man geht am Gebäude vorbei, ein paar Stufen nach oben und hat von dort einen viel schöneren Blick als direkt vor dem Haus.

 

Dort kann man auch sehr gut Blattwerk in den Vordergrund einbauen, da oftmals vor dem Gebäude Tische stehen. Bei uns waren darüber sogar noch blaue Planen und das stört dann wirklich im Bild. Um Photoshop und aufwendiges Rumbasteln am Computer zu vermeiden nutzt man einfach die Gegebenheiten, die die Natur vor Ort parat hält. So kann man gleichzeitig auch das Bild ein wenig einrahmen und den Blick des Betrachters auf die Bildmitte, also das alte Gaswerk lenken.

 

Der Lichtenhainer Wasserfall.

Dieser kleine Wasserfall fällt wohl in die Kategorie "Massentourismus". Trotzdem sollte man ihn nicht einfach ignorieren! Man fährt entweder mit dem Auto oder mit der kultigen Kirnitzschbahn das Kirnitzschtal entlang bis man den Lichtenhainer Wasserfall erreicht. Der ist nicht zu übersehen, weil es dort direkt eine kleine Wirtschaft gibt. Und die ist rege besucht. Dafür kann man direkt am Fotospot parken und läuft maximal eine Minute ;-). Allerdings sollte man damit rechnen, sich einen Platz freiarbeiten zu müssen. Der Spot ist nicht nur bei Fotografen beliebt, sondern auch Ausflugsziel für Rentner und Familien.

 

Wie touristisch dieser Ort ist, merkt man spätestens dann, wenn das Spektakel losgeht. Der Wasserfall  hat zwar fast immer Wasser - allerdings wird er auch gestaut. Jede halbe Stunde wird er dann geflutet. Das kündigt ein paar Sekunden zuvor, damit wir Fotografen uns vorbereiten können ;-), plötzlich ertönende Musik an, die an römische Gladiatorenspiele erinnert. Dann schafft man vielleicht drei, vier Fotos - dann sind die Wassermassen aber auch schon wieder abgeflossen. Timing ist hier also wirklich alles!

 

Die Rathewalder Mühle.

Ein ganz netter Ort ist zudem die Rathewalder Mühle. Ein paar - teilweise schon halb zerfallene - Gebäude und eine Wirtschaft in einer engen Schlucht. Das kann man auch noch mitnehmen, wenn man mit der Bastei fertig ist, schließlich liegt Rathewalde gute fünf Minuten davon entfernt. Der Spot ist aber kein wirkliches Must-have. Du musst das selbst für dich entscheiden.

 

Wenn du schonmal in der Schlucht bist, könntest du dir zudem überlegen, ob du noch weiter zum Amselfall, zu den Schwedenlöchern oder zum Amselsee läufst. Informiere dich aber am besten davor, ob es sich lohnt. Wir sind 20 Minuten bergab zum Amselfall gelaufen, um dort zu sehen, dass der Wasserfall eingezäunt ist. Also umsonst runter, damit gratis wieder ordentlich bergauf ;-).

 

Luchse in Bad Schandau.

Ebenfalls kein Pflichtprogramm, aber eine ganz nette und kurze Alternative kann das Luchsgehege in Bad Schandau sein. Wir konnten fünf Minuten von unserer Unterkunft dorthin laufen. Wenn du ein Wildlife-gerechtes Objektiv hast (lange Brennweite, Offenblende, schneller AF, Serienbild, etc.), dann macht es Spaß, die Luchse zu beobachten und den richtigen Zeitpunkt für ein paar Tierportraits abzupassen. Zum Luchsgehege kommst du am besten über den historischen Aufzug (ca. 2 Euro pro Person pro Fahrt).

 


 

Das war sie also - die Sächsische Schweiz. Ich hoffe, ich konnte ein paar Eindrücke in diese wunderschöne Landschaft geben und das ein oder andere spannende Foto zeigen. Lass mir gerne einen Kommentar da - warst du vielleicht auch schonmal im Elbsandsteingebirge?

 

 

 

Kommentare: 2
  • #2

    Niklas (Freitag, 24 Mai 2019 17:51)

    @Kaja
    ======

    Hey Kaja,

    ja, die Sächsische Schweiz hat wirklich einiges zu bieten! So schön und so vielfältig. Danke für dein liebes Feedback - die Perspektive macht's ;)

  • #1

    Kaja (Montag, 20 Mai 2019 10:51)

    Woow, was für wunderwunderschöne Orte! O.o Was ich wahrscheinlich gar nicht gemerkt hätte, wenn du sie nicht so toll eingefangen hättest. :P Teilweise wirken die Fotos glatt wie aus "Herr der Ringe" entsprungen. Vor allem dein Foto des alten Gaswerks ist großartig. Ich hätte nie gedacht, dass da blaue Planen über Tischen im Weg waren, und gerade dieser erhöhte Blick wirkt extrem gut. Danke dafür! :)

Fotografie spüren. | Niklas Batsch

Fotografie spüren. - das bedeutet Landschaftsfotografie mit Leidenschaft, Herz und Seele. Hier berichte ich von meinen Fotoabenteuern und freue mich auf deinen Besuch!