Beelitz II - Langweilige Bürojobs...

© Niklas Batsch
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"Die Beelitzer Heilstätten sind einer der beliebtesten verlassenen Orte für Fotografen und Entdecker in der Umgebung von Berlin. Angezogen von der wunderschönen villenartigen Architektur und dem prächtigen Ambiente der alten Gemäuer wird man an diesem Lost Place heute noch Zeuge der glanzvollen Zeit des Heilstättenwesens um 1900. Gewaltige Treppenaufgänge mit riesigen Säulen, endlose Flure und lichtdurchflutete Säle prägen die bildgewaltigen Motive, die man hier vor die Objektive bekommt."

 

--- go2know


Im zweiten Teil der Serie um die Beelitzer Heilstätten geht es um das von 1899-1902 erbaute Verwaltungsgebäude. Es besitzt/besaß im Erdgeschoss Vorstandszimmer und Büros für die Verwaltung, Dienstzimmer für Ärzte und sogar ein Ärztekasino. Im Ober- und Dachgeschoss folgten Wohnungen für den Oberinspektor und die Assistenzärzte sowie Wohnräume für einen Teil des männlichen Pflegepersonals.
Betreten wird das Gebäude wieder einmal durch ein Vestibül, welches weniger spektakulär anmutet wie bspw. das  des Sanatoriums oder ds Lungenheilpavillons. Das Gebäude ist schließlich aufgeteilt in einen Teil für die Ärzte und die Apotheke und in einen für die Verwaltung. An lange Gänge knüpfen Assistenzarztzimmer oder Büros, aber auch ein Speisesaal  oder Lese- und Spielzimmer.

 

 

© Niklas Batsch

Wie groß und pompös diese Räume früher gewesen sein müssen, lässt sich heute nur noch erahnen. Dafür gibt es noch eine erstaunliche Vielfalt an Farben. Jeder Raum schimmert in einer anderen; durch Natur, die sich die Wände wieder zurückerobern möchte, sind oftmals Fenster zugewachsen; Schimmel und Schmutz blättert von den Decken...

 

 

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Auch hier gilt abschließend die Warnung: Das gesamte Gelände der Heilstätten ist kameraüberwacht und abgeriegelt. Betreten ist verboten! Wenn man aber doch mal die Gebäude von innen sehen möchte, gibt es ein paar Möglichkeiten, wie z.B. geführte Touren o.Ä..

Im dritten Teil der Serie nehmen wir das Männersanatorium Wohnpavillon A1 unter die Lupe!

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Kaja (Montag, 18 Juli 2016 16:21)

    Mensch, der Wandel zwischen dem vorherigen Teil der Serie und diesem hier ist echt extrem ... Ich meine, weil vorher alles noch so gut erhalten war, die Tapeten, der Bodenbelag, der fleckige Flügel ... Und jetzt überall abblätternder Putz, nacktes Mauerwerk, zerrissene Tapeten und zerstörte Fenster. Ich krieg ja schon Gänsehaut, wenn ich mir nur die Fotos ansehe - wie muss es dann erst live vor Ort gewesen sein?! O.o

Fotografie spüren. | Niklas Batsch

Fotografie spüren. - das bedeutet Landschaftsfotografie mit Leidenschaft, Herz und Seele. Hier berichte ich von meinen Fotoabenteuern und freue mich auf deinen Besuch!